aktuelle Projekte in Marketing und Kommunikation: Bericht vom Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication

Interessiert dich, woran andere Verantwortliche in der Unternehmenskommunikation in großen Organisationen arbeiten? Welchen Herausforderungen sie sich stellen müssen?

Hier findest du Erkenntnisse und Erfahrungen, die andere bereits gemacht haben und die du für deine Arbeit im B2B-Marketing verwenden kannst.

Ich fasse hier die Vorträge eines sogenannten Matchpoint vom Veranstalter Project Networks zusammen. Das ist eine Veranstaltung mit und für Verantwortliche in Marketing- und Kommunikationsabteilungen. Am 28. März 2017 ging es um Themen rund um Corporate Publishing & Content Communication. Also um die interne und externe Unternehmenskommunikation.

Details zu Programm und Moderation

Das Programm bestand aus sage und schreibe 14 (!) Vorträgen von denen einige parallel abgehalten wurden. Neben den Vorträgen gab es eine kleine Ausstellung auf der sich Dienstleister präsentieren konnten und ihre Lösungen erklärt haben.

Durch das Programm führten Thomas Aurich (Xing-Profil), Leiter der Unternehmenskommunikation bei der Delphi Deutschland GmbH, einem Automobilzulieferer und Jens Mahnke (auf Xing), Blogger für Technik- und Lifestyle-Themen auf dem Atomlabor Blog.

Foto vom Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication

Thomas Aurich und Jens Mahnke moderieren den Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication

Der Abend

Der Tag klang aus mit einer Abendveranstaltung in der schönen Location Karlsson am Gendarmen-Markt.

Foto von Buffet

Catering im Karlsson am Gendarmenmarkt

Fazit zur Veranstaltung
Bild mit Blick vom Karlsson auf den Gendarmenmarkt mit Abendstimmung

Blick vom Karlsson auf den Gendarmenmarkt mit Abendstimmung


Mein Fazit:

Es war ein sehr dichtes Programm mit wenig Zeit für Übergänge. Damit gab es leider auch wenig Gelegenheit für die Reflektion der Vorträge. Oder für Gespräche mit anderen Teilnehmern. Dafüf entstand ein gewisser Leerlauf nach dem Vortragsprogramm und vor dem Abendessen. Der Ablauf der Veranstaltung war reibungslos und es wurde gut auf die Einhaltung des Zeitplans geachtet.

Leider kam so bei einigen Vorträgen die Diskussion zu kurz. Die Diskussionen hätten länger sein können, aber der nächste Vortrag wartete ja schon.

Die wichtigsten Themen für B2B Marketing und Unternehmenskommunikation

  • Herausforderungen bei einem Unternehmensmagazin
  • Wandel der internen Kommunikation
  • Changemanagement durch die Einführung eines Newsrooms

„Wir fertigen keine Produkte, wir machen Effekte.“ oder

„Wie kommuniziert man Innovationen in einem weltweit agierenden B2B-Konzern?“

Am Beispiel des Unternehmensmagazins WWW = Wacker world wide erläuterte Michael Kuhli, Corporate Communications Manager, die Herausforderungen der globalen Unternehmenskommunikation in einem B2B-Konzern:

Die Wacker Chemie AG ist zwar der größte bayrische Chemiefabrikant – und in Deutschland unter den Top 10. Aber 87 % des Umsatzes werden außerhalb von Deutschland gemacht. Dies möchte man auch im Unternehmensmagazin widerspiegeln. Schwerpunkt sind Berichte über Projekte, die Kunden von Wacker Chemie für Ihre Kunden mit Wacker Zusätzen umgesetzt haben. Dazu arbeitet man mit Journalisten zusammen, die sich in der Branche wie auch in einem Land gut auskennen.

Während man in anderen Branchen von Nutzen oder Mehrwert spricht, nennt man die Wirkungen der Fabrikate bei Wacker Chemie „Effekte“: Mit den Vorprodukten des Chemiekonzerns auf der Basis von Silicium und Ethylen haftet Farbe besser an der Wand, lassen sich Teppichböden fest am Boden fixieren oder Fugen im Bad abdichten. Und mit den sogenannten Gumways – darin ist Wacker Chemie Weltmarktführer – lassen sich Blasen machen.

In einem ausführlichen Bericht erfährst du mehr über diese Aspekte:

  • Was macht eine Wacker world wide-Story aus?
  • Welche Ziele verfolgt Wacker mit dem Unternehmensmagazin?
  • Welche digitalen Formen gibt es für das Unternehmensmagazin?
  • Warum ist nahezu jeder von uns schon mit Wacker Produkten in Berührung gekommen?

Möchtest Du eine Mail erhalten, wenn der Artikel zu Wacker Chemie online ist? Dann trage dich bitte in die Liste von Firmenfischen ein.

Wandel der internen Unternehmenskommunikation und die Herausforderungen bei der Digitalisierung

Frau Simone Spaniol, Head of Corporate Internal Communication bei der Hager Group, berichtete über die Herausforderungen, die sie bei der Digitalisierung der internen Kommunikation erlebt.

Bild vom Vortrag von Frau Simone Spaniol am Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication

Einer Umfrage von 2016 hat ermittelt, dass sich 4 von 5 Mitarbeitenden das Mitarbeitermagazin digital und geeignet für die Nutzung von privaten Endgeräten wie Smartphones, Tablets oder Desktop wünschen. Ausserdem haben 3 der aktuellen Top 5 Projekte in der internen Kommunikation digitalen Charakter.

Also: ist alles schon digital?!

Nicht ganz: Eine interne Befragung bei Hager ergab, dass die „analogen“ Kommunikationskanäle wie der Flurfunk, Face to face und auch die klassische Mitarbeiterversammlung sehr wohl ihre Berechtigung haben.

Zum Kontext: Hager ist ein Anbieter von Lösungen und Dienstleistungen für elektrotechnische Installationen (= Schaltschränke) in Wohn-, Industrie- und Gewerbeimmobilien. Es ist ein familiengeführtes Unternehmen, das lange Zeit keine interne Kommunikation betrieben hat. Früher war die interne Kommunikation beim HR, seit 2015 ist sie in Corporate Communication angesiedelt. Frau Spaniol führt dort ein Team aus 3 Mitarbeitenden. (Frau Spaniol auf Xing)

Unternehmenswachstum erfordert agilere Kommunikationskanäle

Hager hat sich eine Wachstumsstrategie vorgenommen und strebt eine Verdopplung des Umsatzes sowie der Mitarbeiterzahl an.

Aber schon jetzt können über die genutzten Kommunikationskanäle nicht alle Mitarbeitenden zuverlässig und zeitnah erreicht werden: Das Mitarbeitermagazin erscheint in 7 uneinheitlichen Gestaltungen, zu unterschiedlichen Zeitpunkten, mit viel Text und vielen Gruppenfotos. Jedes Magazin hat eine eigene lokale Redaktion mit anderen redaktionellen Ansätzen und die Publikation erfolgt ohne Kontrolle oder Validierung durch Corporate Communications.

Zusammenstellung der unterschiedlichen Versionen von horizon, Mitarbeitermagazin der Hager Group

Als eine Ausgabe des Mitarbeitermagazins mit der „Neujahrsansprache“ der Geschäftsleitung zu Ostern (!) erschien, wurde beschlossen, die Publikation zu pausieren und eine neue Lösung zu finden. Die Suche hat sich über mehrere Monate gezogen, weil keine der Lösungen überzeugte.

Die Lösung

Dann wurde für Hager doch noch die Lösung gefunden: Eine standardisierte Mitarbeiter-App. Diese App wird frei erhältlich in den App-Stores sein und über ein Login Zugriff auf Daten und News für Mitarbeiter bieten. Personen ohne ein Mitarbeiter-Login haben dann nur Zugang zu öffentlich verfügbaren Infos wie Stellenanzeigen.

Für das 1. Halbjahr 2017 ist der Launch in Deutschland geplant, Frankreich soll Ende 2017 folgen, bevor 2018 der internationale Launch geprüft wird.

Weil die App zum Zeitpunkt der Veranstaltung noch nicht lanciert war, konnten noch keine Erfahrungswerte genannt werden. Neben dem Vorhalten von Infos und Daten wie Standort- und Speisepläne, Fotos, Videos und Dokumente soll die Kommunikation im Vordergrund stehen: das Einrichten von Newskanälen, Senden von News via Push-Nachrichten aber auch 2-Wege-Kommunikation durch Umfragen oder mittels Chat.

In einem weiteren Bericht erfährst du mehr über diese Aspekte:

  • Welche Ziele verfolgt Hager mit der Mitarbeiter-App?
  • Welche Einschränkungen gibt es für die Nutzung?
  • Welchen Anbieter hat Hager gewählt?

Möchtest Du eine Mail erhalten, wenn der Artikel zur Hager Mitarbeiter-App online ist? Dann trage dich bitte hier in den News-Verteiler von Firmenfischen ein.

Changemanagement durch die Einführung eines Newsrooms

oder „Wie stellt die Kommunikationsabteilung Storytelling in den Mittelpunkt?“

Lorenz Heinzer, Head of Communications, berichtete von den Erfahrungen, die sein Haus mit der Einführung eines Newsrooms gemacht hat. Bei der AXA Winterthur wurde der Newsroom wie ein Fernsehstudio gestaltet. Er ist so zum Symbol und zur zentralen Drehscheibe für Inhalte geworden und als Ort, an dem Entscheidungen über Inhalte und Kommunikation getroffen werden.

Herr Heinzer, hat auch aufgezeigt, wie der Spagat aus Themenverantwortung und Kanalverantwortung durch eine neue Organisationsstruktur bewältigt wurde. Zum Xing-Profil von Lorenz Heinzer

Seine 6 Learnings liefern wichtige Erkenntnisse für alle Organisationen, die auf Content-Marketing setzen und sich zum Publisher wandeln wollen.

Ein detaillierterer Bericht folgt.

Soll ich dich informieren, wenn der Artikel fertig ist? Dann trage dich bitte hier in die Liste von Firmenfischen ein.

Meine Highlights und Erkenntnisse

Die Rollen und Aufgaben von vielen Mitarbeitern in den Kommunikationsabteilungen wandeln sich: weg von der „Produktion“ hin zu mehr Koordination.

Unfassbar:

da existieren in Unternehmen immer noch die Kommunikationsabteilung und die Marketingabteilung nebeneinander. Das heisst, Corporate Communication, PR, manchmal auch „Digital Communication“  und Marcom mit Lead Generierung und Kampagnenmanagement sind weitgehend ohne (!) formellen Austausch und Koordination.

Warum?

Tja, das ist „historisch bedingt“ und ist nahezu zementiert, weil die Budgets für diese Aufgaben auch in den verschiedenen Abteilungen liegen.

Aber auch das wird sich wandeln, wenn die Kommunikationsabteilung mit einem themenzentrierten Ansatz die besseren Leads generiert als die Marketing-Abteilung. So wie es Frau Nadine Stutz mit ihrem kleinen Digital Communication Team bei der Raiffeisen Bank macht.

Bild von Networking

Nadine Stutz, Miki Vayloyan, Michael Zeyen (v.l.) bei nerdigen Networking über digitale Unternehmenskommunikation am Matchpoint Corporate Publishing Content Communication

Interessiert dich der Bericht oder der Austausch zu einem der folgenden Themen?

 

Dann kontaktiere diese Fachleute oder schreib mir in das Kommentarfeld dein Wunschthema.

Bei genügend Rücklauf fasse ich euch diese Vorträge gerne zusammen.

emotionales Storytelling im Geschäftsbericht

Was bringt emotionales Storytelling im Geschäftsbericht?

Ein Vortrag von Dr. Patrick Lehn, Corporate Communications Manager der Sonova Holding AG, eine auf Hörsysteme spezialisierte international tätige Schweizer Unternehmensgruppe mit Sitz in Stäfa. Zum Xing-Profil von Dr. Patrick Lehn

Infografiken im Content Marketing Mix

Infografiken als Kommunikationsmittel im Content Marketing Mix

Vorgetragen von Herrn Can Struck, Project Manager Social Media bei der Yello Strom GmbH. Can Struck auf Xing

Influencer Marketing

Influencer Marketing

Herr Kouscha Arzideh, Digital Manager bei der Eckes-Granini Deutschland GmbH zu Kommunikation auf Augenhöhe und Kampagnen. Zum Xing- Profil von Herr Arzideh.

Digitale Unternehmenskommunikation und Changemanagement

Digitale Kommunikation und Changemanagement

von Herrn Robert Hanke, Projektleitung bei der Bank Austria zum Thema Newsroom. Herr Hanke bei Xing

„Panorama goes digital“

„Panorama goes digital“

Eines der ältesten CP-Magazine der Schweiz geht ins Netz von Frau Dr. Nadine Stutz, Digitale Kommunikation, Raiffeisen Schweiz. Frau Dr.Stutz auf Xing.

Content-Strategie für Grosshandel, Einzelhandel und E-Commerce

Wie begeistert man die Community langfristig für Unternehmen und Produkte?

Die Content-Strategie von Veganz von Frau Christina Hammerschmid, Geschäftsführung der Veganz Procurement GmbH. Zum LinkedIN-Profil von Frau Hammerschmid.

Aktuelle Themen in Kommunikation und Marketing am Matchpoint 2017

Heute könnt Ihr mitbestimmen!

Ihr wisst noch? Am 28. März bin ich in Berlin am sogenannten Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication. Als Medienpartner. Und natürlich werde ich hier darüber berichten.

Einige Vorträge drängen sich aus B2B-Sicht auf. So zum Beispiel das Thema „Innovationskommunikation“ bei der Wacker Chemie AG oder „Digitalisierung und interne Kommunikation“ bei der Hager Group.

ABER, einige Vorträge laufen parallel. Und sie sind nicht spezifisch B2B, aber trotzdem sehr vielversprechend. Und hier könnt ihr mitbestimmen!

In welchen der Vorträge soll ich für euch gehen und davon berichten?

Umfrage zu aktuellen Themen in Marketing und Kommunikation

Thema 1

A)    Emotionales Storytelling im Geschäftsbericht
oder
B)    Infografiken als Kommunikationsmittel im Content Marketing Mix

Thema 2

A)    Mitarbeitermagazin: Von Print zu Digital!
oder
B)    Influencer Marketing – Von Kommunikation auf Augenhöhe und Kampagnen

Thema 3

A)    Waren Brexit und das US-Wahlergebnis vorhersagbar? Von Big Data zu Smart Small Data.
oder
B)    Markenstrategien heute – Herausforderungen und Chancen disruptiver Innovationen für die Markenkommunikation

Thema 4

A)    Changemanagement in der Kommunikation
oder
B)    Newsroom: Das Erfolgsmodell für relevante Kommunikation?

 

Welche Themen am Matchpoint interessieren dich besonders?
Schreibe jetzt einfach deine Wahl für jedes Thema (A oder B) in das Kommentarfeld. Dann ich gehe ich für euch in den Vortrag, der mehr Stimmen hat.

Vielen Dank fürs Mitmachen

Michael

PS: Wer selber zur Veranstaltung will, kann sich hier anmelden (Ich bekomme keine Kommission dafür)

Anmeldung CP 03.17

Firmenfischen ist Medienpartner für den Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication

Firmenfischen ist Medienpartner für den Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication

Ich gehe wieder für Firmenfischen.com auf die Reise. Wieder Berlin, wieder ins Riu-Hotel beim KaDeWe und der Urania, aber diesmal zu einer 1 Tages-Veranstaltung am 28. März 2017 und nicht speziell zu B2B-Marketing, sondern zum Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication von Project Networks.

Worum geht es beim Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication?

Matchpoint nennt sich eine Fachkonferenz für Marketing-Führungskräfte von Project Networks. Sie beginnt mit dem eröffnenden Vortrag eines Bloggers und bietet dann immer Möglichkeit, einem von sogenannten „Best practice“ Vorträgen oder Workshops zu folgen. In den Pausen zwischen den Vorträgen hat man die Gelegenheit, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen. Ergänzt wird das Programm mit dem Mittagessen und dem Dinner, das in einer Location am Gendarmenmarkt serviert wird.

Warum bin ich diese Medienpartnerschaft eingegangen?

Auf Firmenfischen möchte ich Machern und Entscheidern im B2B-Marketing Anregungen für Ihre Arbeit geben. Etliche Vorträge der Veranstaltung stammen speziell aus B2B-Unternehmen und auch weitere Vorträge beleuchten aktuelle und wichtige Themen im B2B-Marketing. Daher bin ich diese Partnerschaft gerne eingegangen.

Was bedeutet Medienpartnerschaft in diesem Fall?

Als Medienpartner

  • nehme ich in einer klar definierten Rolle offiziell an der Veranstaltung teil,
  • ist Firmenfischen.com auf der Internetseite der Kooperationspartner prominent aufgelistet,
  • zahle ich nicht für die Teilnahme an der Veranstaltung,
  • erhalte ich darüber hinaus keine Entlohnung für meine Teilnahme oder Berichterstattung
  • berichte ich über den Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication hier auf meinem Blog und meinen sozialen Kanälen.

Auf den Umfang, die Häufigkeit/Frequenz oder den Inhalt der Beiträge wurde kein Einfluss ausgeübt. Für mich macht Project Networks damit „Blogger Relations“ wie sie sein soll.

Was haben die Leser von Firmenfischen von dieser Medienpartnerschaft?

Ihr könnt euch über subjektive Berichterstattung zu aktuellen Themen rund um Corporate Publishing & Content Communication freuen. Ohne selber auf die Veranstaltung zu gehen. Gut?! Natürlich ist es besser, selber an so eine Veranstaltung zu gehen. Und vielleicht sehen wir uns ja dort.

Am besten abonnierst du hier die frischen Artikel von Firmenfischen.com, dann verpasst du keinen Beitrag zu der Veranstaltung.

Hier nochmal die wichtigsten Erkenntnisse vom Strategiegipfel als Folien:

Links

Link zur Veranstaltung: Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication, März 2017

Link zur Anmeldeseite

Link zum Veranstaltungshotel

Project Networks richtet auch weitere Veranstaltungen zu den Themen „Digital Marketing“, IT & Information Management, Information Security, B2B-Vertrieb & Key Account Management und B2B E-Commerce & OmniChannel aus. Link zum Veranstalter Project Networks

Ich erhalte keine Provision, wenn sich jemand über diese Links anmeldet, freue mich aber über eine Verknüpfung mit meinem Profil auf Xing.

Michael Zeyen ist Online Marketing Berater und Diplom Kaufmann. Er unterstützt kleine und mittelgroße Unternehmen durch Beratung und operative Umsetzung im Online-Marketing. Erfahren Sie mehr zu Michaels digitalem Leben und dem „real life“. Gerne können Sie Michael hier eine Nachricht senden oder sich bei Xing oder Twitter vernetzen.

10 Sachen, die ich am B2B E-Commerce Kongress gelernt habe

Im Herbst / Winter 2016 war ich auf dem sogenannten Strategiegipfel zu B2B E-Commerce und Omni Channel in Berlin. Das ist ein zweitägiger Kongress für Verantwortliche und Entscheider im Marketing und E-Commerce-Abteilungen von B2B Unternehmen ausgerichtet vom Veranstalter Project Networks.

Neben Vorträgen zu aktuellen Themen und Fallbeispielen gab es sowohl Workshops als auch eine Ausstellung in denen Anbieter und Dienstleister die Teilnehmer auf ihre Lösungen aufmerksam machten. Es gab etliche Zeitfenster in denen man sich mit anderen Teilnehmern und Referentinnen treffen konnte, aber auch für spontanen Austausch zum Kaffee oder in der Mittagspause war genug Zeit.

Dieses Format -mit Konferenz und 4-Augen-Gesprächen – war eine neue Erfahrung für mich und auch für viele andere Teilnehmer mit denen ich sprechen konnte. Und es war eine sehr gute Erfahrung: gute Location, sehr anregende Gespräche und Vorträge.

Location und Organisation

Die Veranstaltung fand im Riu Hotel ganz in der Nähe von Urania und KaDeWe statt, war also gut zu erreichen. Das Hotel bot eine gute Infrastruktur für Events dieser Art und Grösse, die Organisation war ebenso gut und von den vielen geduldigen Betreuerinnen war auch immer eine in der Nähe, die Auskunft geben konnte.

Was habe ich rund um diesen Strategiegipfel B2B E-Commerce und Omni Channel gelernt?

 

1. Setz´ die Priorität auf Anwender mit „mobile devices“

2. Mit Facebook kann man B2B Entscheider erreichen.

3. Durch Facebook zu hot leads für B2B Unternehmen

4. Best of project management

5. E-Mail-Marketing nur für Bestandskunden

6. Investitionen in IT-Systeme und Stellen folgen dem „big picture“

7. E-Commerce strategisch angehen

8. Knappes Werbebudget mit Corporate Blogging und Influencer Relations kompensieren

9. gebrauchte Windturbinen kann man „blind“ kaufen

10. Tattoos im B2B oder Kundenloyalität, die unter die Haut geht

11. B2B Marketer erreicht man nicht über Twitter und kaum über LinkedIN

12. PLUS eine Lektion aus dem B2C E-Commerce

13. Bonus

Diesen Artikel später lesen? HIer gibt's das PDF.


1. Setz´ die Priorität auf Anwender mit „mobile devices“

Mobile devices sind allgegenwärtig, aber nicht alle Kanäle werden gleichermaßen mobil genutzt!

Wie erreicht man als B2B-Marketer die Leser und überhaupt die Mitglieder des Buyer Centers?

Die Frage nach den optimalen Kanälen und steuerbaren Touch points ist ein Dauerthema.

Am Kongress ist mir klargeworden: auch Kaufentscheider haben ihr Smartphone ständig bei sich und auch wenn sie es nicht zum Surfen oder Lesen unseres Corporate Blogs nutzen, ihre E-Mails empfangen sie doch darüber. Meine Erkenntnis daraus ist:

a) E-Mail-Marketing bleibt weiter wichtig,

b) Segmentierung ist ein Erfolgsfaktor und

c) die versendeten Mails müssen auf mobilen Geräten bestmöglich lesbar und nutzbar sein

 

2. Mit Facebook kann man B2B Entscheider erreichen.

Ja, die Zahlen zu den Nutzern von Facebook weltweit sind beeindruckend. Gemäss den aktuellen Zahlen hat Facebook 1,7 Milliarden monatliche Nutzer (MAUs = monthly users). Und auch im deutschsprachigen Raum ist Facebook das meistgenutzte Soziale Netzwerk. Allerdings, so musste Michael Pietsch, der Sprecher für Facebook, einräumen, ist das Engagement in Deutschland tiefer als in vielen anderen Ländern. Hierzulande wird bei weitem nicht so viel kommentiert und geliked wie wo anders. Daher nicht traurig sein, wenn die eigene Facebook Page wenig Resonanz findet! Das ist ganz normal.

Meine Erkenntnis: beim nächsten Launch werde ich auch Facebook Anzeigen berücksichtigen und über den Power Editor oder Werbemanager eine Kampagne erstellen.

 

3. Durch Facebook zu hot leads für B2B Unternehmen

Ja, tatsächlich: Über Facebook kann man hot leads für B2B Unternehmen generieren! Mit der eigenen Facebook Page wird das eher selten gelingen, aber dass es mit Facebook Chats funktioniert, hat uns Stephan Wenger (Xing-Profil), Head of Marketing & Communications bei der Anton Paar GmbH aus Graz gezeigt. Er schaltet mit seinem Team auf der Firmen-Webseite angekündigte Facebook Chats auf. Die Resonanz ist sehr beachtlich. Und die Qualität der Anfragen über die Chats ist so hoch, dass der Messgerätehersteller aus Österreich sehr gut qualifiziertes Personal bereithalten muss, um den Fragen der Interessenten gerecht zu werden. In diesen Gesprächen gelingt es überproportional oft, kaufinteressierte Personen zu identifizieren und den hot lead dann einer Vertriebsmannschaft zu übergeben.

Erkenntnis: Facebook Chats zählt schon jetzt zu den Tools, die im Privatleben verwendet werden und für berufliche Zwecke genutzt werden.

 

4. Best of project management

Das beste Zitat zum Projektmanagement hat Martin Gaubitz (Xing-Profil) beigesteuert:

„Ich habe noch kein Projekt an mangelnder Fachkenntnis scheitern sehen. Wohl aber an mangelnder Kommunikation.“

Martin Gaubitz

Leiter E-Commerce und Online Marketing, J. Schmalz Gmbh & Co KG

Das war nur eines von 10 Learnings, die Martin Gaubitz über die Einführung einer internationalen B2B E-Commerce Plattform geschildert hat.

Sein Projektteam bei Anbieter für Vakuumtechnik-Lösungen umfasst sage und schreibe 15 Rollen d.h. Projektleiter, E-Commerce-Experte, Marketing-Spezialist, Inhouse-Entwickler, UX- & Design-Guru, Backend-Spezialisten, SEO-Spezialist, Webanalytics-Experte, Projektassistenz, Strategie-Experten, Unternehmens-Kenner, Content-Schreiber, Tester, Mahner & Kritiker bis hin zu Finanzbuchhaltung & Controlling.

Meine Erkenntnis für weitere Vorhaben: Schulungen anbieten, aber auch das Verständnis überprüfen.

 

5. E-Mail-Marketing nur für Bestandskunden

Das hat mich ein wenig überrascht: Das E-Mail-Marketing wie man es im B2C kennt, findet im B2B nahezu nicht statt. Interessenten und mögliche Käufer werden sehr selten via E-Mail in der Entscheidungsphase begleitet – und das obwohl die sich ja oft über mehrere Monate erstrecken kann. Stattdessen werden Newsletter fast ausschließlich zur Information von Bestandskunden verwendet. Zu Lead-Qualifizierung und Aktivierung nahezu nicht. Und das obwohl viele Teilnehmer passende Software hätten, um Marketing Automation bzw. Lead nurturing zu machen.

 

6. Investitionen in IT-Systeme und Stellen folgen dem „big picture“

Marketing- und E-Commerce-Verantwortliche können mit der Geschäftsleitung auf Augenhöhe diskutieren, wenn Sie aufzeigen können, dass Investitionen in Software, IT-Systeme oder Apps (der sog. Tech Stack) Bestandteile eines „big pictures“ sind. Nicht von großen Projekten zur Digitalisierung fantasieren und dann nicht wissen, wo man anfangen soll. Sondern lieber nach und nach in einzelne Komponenten investieren, zügig umsetzen, lernen und weiter modernisieren. Das hat uns Gisela Mainberger, Head of Online Communications & Marketing bei Heraeus mitgegeben. Sie ist dort für die Online Kanäle des Konzerns, Internet, Intranet und Social Media verantwortlich. Ihre klare Botschaft war:

Online ist der Nummer 1 Channel für Neugeschäft. Klick um zu Tweeten

Und das bei einem weltweit tätigen Familienunternehmen mit über 12.000 Mitarbeitern. Einfach, weil sich nahezu jeder Kunde eure Webseite ansehen wird, wenn er in Betracht zieht, mit euch (neue) Geschäfte zu machen!  Das bedeutet, dass die Website konkret Leads vorbereiten und den Vertrieb, die Medienarbeit oder andere Mittel unterstützen muss.

„Die Website muss konkret Leads vorbereiten und den Vertrieb, die Medienarbeit oder andere Mittel unterstützen.“

Danke an Gisela Mainberger (auf Xing) für den erfrischenden Vortrag und den Hinweis auf den epischen Blog Beitrag von Avinash Kaushik zu See-Think-Do .

 

7. E-Commerce strategisch angehen

Bei den meisten Teilnehmern, mit denen ich gesprochen habe, ist die E-Commerce-Abteilung dem Marketing unterstellt. Und für meine Gesprächspartner ist das auch die beste Option. Denn es macht deutlich, dass E-Commerce nicht nur ein Verkaufskanal ist, der dem Vertrieb zugerechnet werden kann. „Der E-Commerce“ gehört auch nicht unter die Hoheit der IT- auch wenn es sehr techniknah ist. E-Commerce ist ein strategisch zu steuernder Vertriebsweg mit hohem Kommunikationsanteil und mit unmittelbarere Umsetzung der Unternehmensstrategie.

E-Commerce: strategischer Vertriebsweg, hoher Kommunikationsanteil und unmittelbare Umsetzung… Klick um zu Tweeten

Daher passt er sehr gut „unter“ das Marketing.

 

8. Knappes Werbebudget mit Corporate Blogging und Influencer Relations kompensieren

Wie kann ein B2B-Unternehmen ohne Werbebudget mehr Traffic generieren, die Sichtbarkeit steigern und Fans gewinnen? Eine Lösung für diese Herausforderung hat uns Frau Leonie Blume (auf Twitter, zum Xing-Profil ) für die SMA Solar Technology AG aufgezeigt. Die Firma produziert Wechselrichter. Das sind Geräte, die z.B. den Gleichstrom aus Solaranlagen in Wechselstrom umwandeln, damit man den Strom in privaten Haushalten nutzen kann. SMA hat durch diese Geräte eine thematische Nähe zum Thema erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit und Energiewende. Die Firma hat durch regelmäßiges Bloggen – hier 2 Mal pro Woche – Reputation aufgebaut. Sie hat Treffen von Energiebloggern initiiert (mit Teilnahme der Unternehmensleitung) und so ihre Kommunikationswirkung multipliziert. Dieser Weg lebt sehr vom persönlichen Engagement des/der Social Media Managerin.

Wichtige Erkenntnisse:

  • Kunden und Mitarbeiter einbinden und
  • die Kanäle nutzen, die deine Zielpersonen verwenden – ja, wenn es sein muss auch Google+

Resultate: Video -Blogposts (mit fast 300 ! Kommentaren), die auf der Firmenwebseite nutzbar sind und gut für organischen Traffic und das Ranking der Seite sind.

 

9. gebrauchte Windturbinen kann man „blind“ kaufen

In Zeiten der Energiewende kommt man an Windenergie nicht vorbei. Und das, weil Windkraft mit 13% den größten Anteil unter den erneuerbaren Energien liefert. Interessant daran: irgendwann werden auch Windkraftanlagen alt und sie werden gegen neue, leistungsfähigere ausgetauscht. Und für die alten Windturbinen hat sich ein Markt entwickelt, den der unglaublich dynamische Bernd Weidmann auf seinem Portal wind-turbine bündelt.

Anders als in anderen Online „Shops“ man muss es hier noch nicht einmal Bilder zur Illustration geben: Eine Vestas V80/2000 ist genau spezifiziert, „die kennt man“. Da braucht es keine Fotos.

Bernd Weidmann, der als Unternehmer an diesem Event eher der Exot unter den ganzen B2B E-Commerce und Marketing-Leuten war, zeigte uns sein „Erfolgsrezept“:

Das Erfolgsrezept: wo ist dein Publikum, wo sucht dein Publikum? Klick um zu Tweeten

Seine Antwort lautete: „B2B Einkäufer suchen bei Google“. Daher hat er in eine Top-Domain investiert und ein Portal geschaffen, das die Suche und die Nachfrage bündelt. Zur Vermarktung testet er neue Geschäftsmodelle zum Beispiel Freemium Mitgliedschaften.

Und er entdeckt mit Google Analytics neue Märkte, denn er analysiert, woher die Suchanfragen kommen und findet dort die Nachfrager – Erkenntnis: Diese Infos müssen an die Leitung von Vertrieb bzw. die Geschäftsleitung hochgehen!

Auch das ein toller Vortrag von Bernd Weidmann, Unternehmer und Business-Hacker par excellence! Bei Xing

 

Merken

10. Tattoos im B2B oder Kundenloyalität, die unter die Haut geht

Tätowierungen und business-to-business? Wie geht das zusammen?

Ja, so konnte ich lernen: es gibt Fans von B2B-Unternehmen, die lassen sich auf eigenen Antrieb hin, eine Kreissäge auf die Haut aufbringen! Herr Fabian Ertinger, Head of Product Database Marketing, hat uns ein Beispiel eines Kunden illustriert, der sich das Bild eines Festtool-Geräts hat tätowieren lassen. Das ist Kundenloyalität, was!?!

 

10 + 1 B2B Marketer erreicht man nicht über Twitter und kaum über LinkedIN

Unter allen rund 90 Teilnehmern am B2B Kongress haben 4 einen persönlichen Twitter-Account, ein Profil ist veraltet. Damit liegt die aktive Nutzung von Twitter durch B2B Marketer bei ca. 5%. Bei LinkedIN ist es etwas besser. Etwa jeder zehnte B2B Marketer unter den Teilnehmern hat ein Profil bei LinkedIN.

Das find ich erstaunlich wenig, wenn man die Verbreitung von LinkedIn in anderen Teilen der Welt betrachtet, und viele der hiesigen B2B-Firmen auch dorthin exportieren. Und das, wo die Einrichtung eines LinkedIn-Profils nur Zeit kostet, aber ansonsten gratis ist.

 

PLUS: eine Lektion aus dem B2C E-Commerce

Dieses Fallbespiel für eine sehr erfolgreiche Online-Marke kennen Sie wohl nur, wenn Sie Töchter
oder Nichten in der passenden Altersgruppe haben (ca. 15-25 Jahre): Glossybox
Glossybox ist ein Beauty Abo Service, der Kosmetik im Luxuspäckchen als monatliches Abonnement
versendet. Die Firma ist ein Pure Online Player, d.h. sie hat kein eigenes Ladengeschäft. Alleine in
Deutschland hat Glossybox 867.194 Facebook Fans. Und das Volumen? Pro Jahr werden 4 Millionen
Boxen an 200.000 Abonnenten versendet. Stolze Zahlen…

 

Bonus: Was hat mich noch beeindruckt?

  • Apps für Handwerker vom Sanitär-Grosshandel vorgestellt von Simone Emmerling (bei Xing), Leiterin E-Business beim Sanitär-Grosshandel Richter + Frenzel
  • Product Information Management (PIM) fördert Festool Händler und unterstützt Online-
    Shops und Kataloge weltweit
  • Es gibt Software zur Verbesserung der Qualität und Speicherung von Artikelstammdaten sogenanntes Master Data Management (MDM) zum Beispiel ableX von der ARM Advanced Resource Management GmbH.

Diesen Artikel später lesen? HIer gibt's das PDF.


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Einen habe ich noch:
Die Disco-Kugel über dem Gendarmenmarkt mag zu Berlin passen. Für mich passt sie aber nicht in die Adventszeit…

Ach ja: und das gibt es noch dazu. Danke project-networks !

Michael Zeyen

Michael Zeyen

Michael Zeyen ist B2B-Spezialist und Diplom Kaufmann. Er unterstützt kleine und mittelgroße Unternehmen durch Beratung und operative Umsetzung im Online-Marketing. Erfahren Sie mehr zu Michaels digitalem Leben und dem „real life“. Gerne können Sie Michael hier eine Nachricht senden.

Pensaki: Mailing-Service für personalisierte Geschäftspost

Pensaki: Mailing-Service für personalisierte Geschäftspost

Wenn wir als B2B-Marketer unsere Newsletter, Infopost und ähnliches an Interessenten und Geschäftspartner versenden, dann können wir uns im Schnitt ja über recht hohe Öffnungsraten freuen. Zumindest lassen sie so manchen unserer Kollegen vom B2C-Marketing staunen. Trotzdem haben wir immer wieder mal Kampagnen, bei denen wir uns ein Maximum an Aufmerksamkeit und Response wünschen.

Mir ist kürzlich eine Marketingoption buchstäblich in den Schoss gefallen, die genau das – bestmögliche Aufmerksamkeit – für klassische Mailings verspricht.

Kurz nach den Sommerferien landete diese Postkarte in meinem Eingangsfach:

Vorderseite der Karte
Rückseite der Karte

Wer schreibt mir denn eine Postkarte aus dem Urlaub? An meine Büroadresse?

 

Ich lese den Text: kein persönlicher Absender.

Ich schaue mir das Motiv und die Briefmarke an: kein Hinweis auf den Versandort.

 

Der Text: persönlich an mich adressiert, knapp und passend.

 

Der Absender “das Pansaki-Team” sagt mir nichts – kein mir bekannter Geschäftspartner.

 

Meine Fazit: OK, da hat eine Agentur den Azubi beauftragt.

 

Aber wozu? Ich werde einfach nur gegrüßt. Kein Bestellformular. Kein Call-to-Action.

 

Meine Neugierde ist geweckt. Auf der Webseite lese ich:

„PENSAKI schreibt für Sie Briefe in Handschrift.

Unsere Kunden tippen, und anschließend bringen unsere freundlichen Roboter diese Texte bspw. mit einem Montblanc® oder Lamy® Füller zu Papier, damit edle handgeschriebene Schriftstücke für Sie entstehen können. Den handschriftlich adressierten & frankierten Umschlag bringen wir dann auch zur Post, praktisch genauso wie dies auch Ihr Privatsekretär für Sie erledigen würde.“

 

Ich erfahre, dass mir Pensaki® hilft, besonderen Inhalten (Einladungen, Dankesschreiben, Grussworte etc.) eine herausragende Wahrnehmung zu verschaffen.

 

Und das kann ich bestätigen: Diese Postkarte ist so ungewöhnlich und so verblüffend, dass ich mich sehr eingehend mit ihr befasse und nun auch hier darüber schreibe.

 

Denn so viel ist klar: Post durch Pensaki ist eine tolle Möglichkeit, aus dem üblichen Medien-Rauschen herauszuragen und die Empfänger wirkungsvoll zu erreichen.

 

Ich kann keine Fußangeln entdecken: Es gibt keine Einrichtungsgebühr, keine monatliche Grundgebühr, keinen Mindestumsatz.

 

Man bestellt und bezahlt einfach die gewünschte Anzahl Dokumente. Zum Beispiel

1 Brief A4 lang                für 6,88 EUR pro Stück oder

1 Briefkarte Premium   für 4,48 EUR pro Stück

immer inklusive Papier, Kuverts, Briefmarken und Postversand.

 

Die Texte werden „handschriftlich“ verfasst, die Kuverts „handschriftlich“ adressiert. Ab einer Auflage von 500 Schriftstücken gibt es individuelle Angebote.

Hier gibt es weitere Beispiele für diesen Service.

Außerdem macht das Pensaki-Team auf seinem Blog einen tollen Job. Dort stellen sie die Bedeutung und Wirkungsweise von „handschriftlich“ verfassten Dokumenten heraus.

Es wäre sicher noch schöner, wir würden uns die Zeit nehmen, wichtige und persönliche Schriftstücke selber von Hand zu schreiben.

Für ein persönliches Dankesschreiben zum Beispiel für ein Testimonial oder einen erhaltenen Auftrag sollte man sich weiterhin die Zeit nehmen und es selber von Hand schreiben.

Aber hier geht es um Serienbriefe, die standardisiert und möglicherweise auf einen genauen Termin gezielt versendet werden sollen. Und da halte ich diesen Service für eine tolle Möglichkeit, große Aufmerksamkeit zu erhalten.

Wer noch mehr darüber hören möchte: Tony Owen von der Guerilla Marketing Group hat im Guerilla FM Podcast ein Interview mit Pensaki geführt.

Schreib mir, was du von diesem Service hältst – besonders wenn du ihn schon verwendet hast.

Oder kennst du alternative Dienstleistungen oder andere Varianten, mit einem Direct-Mailing große Wirkung zu erzielen?

Ihnen hat der Artikel gefallen? Dann sagen Sie es doch auf Xing weiter!

Big business – die grössten B2B-Unternehmen in der D-A-CH-Region

Big business – die grössten B2B-Unternehmen in der D-A-CH-Region

Für einen Blog-Artikel hier recherchiere ich die grössten B2B-Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Als grösste an der Börse gelistete Unternehmen die überwiegend Business-to-Business machen, habe ich die folgenden Firmen identifiziert (in alphabetischer Reihenfolge).

Fehlt aus deiner Sicht ein Unternehmen?

Dein eigenes oder ein Wettbewerber?

Fehlt ein wichtiger Geschäftspartner = Kunde oder Lieferant?

Dann schreib mir doch bitte einen Hinweis in das Kommentarfeld.

Vielen Dank

Michael

Deutschland

Airbus Group SE
Aurubis AG – ehemals Norddeutsche Affinerie AG
BASF SE
Bayer Aktiengesellschaft
Bilfinger SE
Brenntag AG
Continental AG
Covestro AG
Deutsche Börse AG
Deutsche EuroShop AG
DMG Mori Aktiengesellschaft – bis September 2013: Gildemeister AG
ElringKlinger AG
Evonik Industries AG
Fraport AG
Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
Fresenius SE & Co. KGaA
FUCHS PETROLUB SE
GEA Group AG – von 2000 bis 2005: mg technologies
Gerresheimer AG
Hannover Rück
HeidelbergCement AG
HELLA KGaA Hueck & Co.
HOCHTIEF Aktiengesellschaft
Infineon Technologies AG
Jungheinrich Aktiengesellschaft
K+S AG
KION GROUP AG
Klöckner & Co SE
Krones AG
KUKA AG
LANXESS Aktiengesellschaft
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Linde Aktiengesellschaft
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MTU Aero Engines AG
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Rheinmetall AG
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Siemens Aktiengesellschaft
Ströer Media SE
Symrise AG
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thyssenkrupp AG
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Österreich

Andritz AG
BUWOG Group
CA Immobilien Anlagen AG
Flughafen Wien AG
Lenzing AG
OMV Aktiengesellschaft
RHI AG
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment
Voestalpine
Wienerberger AG
Zumtobel Group AG

Schweiz

ABB Ltd
Geberit AG
Givaudan SA
LafargeHolcim Ltd.
Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft
SGS SA
Syngenta AG
Transocean Ltd.

Michael Zeyen

Michael Zeyen

Michael Zeyen ist B2B-Spezialist und Diplom Kaufmann. Er unterstützt kleine und mittelgroße Unternehmen durch Beratung und operative Umsetzung im Online-Marketing. Erfahren Sie mehr zu Michaels digitalem Leben und dem „real life“. Gerne können Sie Michael hier eine Nachricht senden.

B2B Marketing-Bücher – Die Top 10 im Sommer 2016

B2B Marketing-Bücher – Die Top 10 im Sommer 2016

Bist du auf der Suche nach Fachlektüre im Sommer 2016?

Suchst du ein deutschsprachiges Buch zum Thema B2B-Marketing bzw. zu Sales- und Kommunikations-Themen im Investitionsgütervertrieb?

Hier findest du eine Übersicht über die meistverkauften Bücher in der Kategorie BtoB sowie die besten Bücher (nach Kundenbewertungen) mit Bezug zu B2B bei Amazon.

In der Rangliste hat sich seit dem Frühjahr einiges getan. (Hier geht es zur Frühjahrs Bestseller Liste.)

Die Bücher auf den Rängen 4-8 sind neu in den Top 10. Damit ist nicht nur die Hälfte der meistverkauften Bücher ausgetauscht, wir sehen daran auch, dass Know-how zu Marken- und Kommunikationsmanagement gefragt ist und Best Practices bzw. Fallbeispiele aus anderen Branchen gerne herangezogen werden, um das eigene Tun zu überdenken.

Und eine besondere Überraschung: Ein Lexikon schafft es in die Top 10 !
Das „Lexikon E-Business“ von Klaus Brühne zu Online-Marketing, E-Commerce und Internet-Prozessmanagement ist neu auf Platz 7.

Die Links sind Affiliate-Links. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten, aber Amazon zahlt mir eine kleine Provision. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt Du daher diesen Blog. Vielen Dank fürs Lesen!

Rang

Autor / Autoren

Titel + Link

ISBN, Bewertungen

4

Peter Masciardi (Autor), Dirk Christian (Autor)

978-3658013530

2. Auflage – 5,0

5

Thomas Siegner (Autor), Sonja Sulzmaier (Autor)

978-3648056950

4,9

6

Dieter Köster, Armin Töpfer

978-3835009288

5,0

8

Waldemar Pförtsch (Autor), Peter Godefroid (Autor)

978-3470471754

5. aktual. Auflage

5,0

9

Carsten Baumgarth (Herausgeber, Mitwirkende), Marco Schmidt (Mitwirkende), Salima S. Douven (Mitwirkende)

5,0

10

Christian Homburg (Herausgeber, Mitwirkende), Dirk Totzek (Herausgeber, Mitwirkende), & 25 mehr

978-3834915597

4,0

11

Hartmut Siek

978-3658039509

2. Auflage

16

Peter Godefroid, Waldemar Pförtsch

978-3470471747

5,0

 

17

Prof. Dr. Thomas Baaken (Herausgeber), Tobias Kesting (Herausgeber), Thorsten Kliewe (Herausgeber), & 1 mehr

978-3503141395

3,0

18

Berd W. Wirtz

978-3658103460

19

Waldemar Pförtsch (Autor), Michael Schmid (Autor)

978-3800631445

5,0

27

Dr. Doris Doppler

978-1479285099

4,7

44

Wulff Plinke (Herausgeber), Michael Kleinaltenkamp (Autor)

978-3540440901

4,0

49

Price Waterhouse (Herausgeber), Dirk Schneider (Autor)

978-3322823144

5,00

Felix Beilharz

978-3955615581

5,0

Franziska Brandt-Biesler

978-3907100929

4,6

Klaus Backhaus, Markus Voeth

978-3800636952

3,6

10 Lektionen für B2B Marketer beim Besuch einer Kunstausstellung

10 Lektionen für B2B Marketer beim Besuch einer Kunstausstellung

Anfang Juni haben wir die aktuelle Ausstellung im Landessender Beromünster besichtigt.

Der Landessender Beromünster übertrug seit den 1930er Jahren das Programm Radio Beromünster und galt in ganz Europa als politisch unabhängige Stimme. Seit 2008 ist der Sender nicht mehr aktiv. Die Gebäude wurden erweitert und umgebaut und so kann man in den Ausstellungsräumen heute Arbeiten von Kunstschaffenden mit nationaler und internationaler Ausstrahlung sehen.

Das Areal und die Gebäude gehört heute dem aus dem Kanton Luzern stammenden Künstler Wetz (eigentlich heisst er Werner Alois Zihlmann).

Wetz führt die Teilnehmer mit Anekdoten und kurzen Filmen durch die Ausstellung.

Ich kann dir versprechen: So wird Kunst anregend und inspirierend. Für uns alle 4 war es ein tolles Erlebnis.

Und mir ist aufgefallen, wie exzellent Wetz dort Marketing für sein Werk macht.

Hier 10 Lektionen, die auch einem B2B-Marketer helfen können:

Lektion 1: Die 80 / 20 Regel

Stecke 20% des Aufwands in die Content Erstellung und 80% in Promotion

Ich kann nicht abschätzen, wie viel Zeit der Künstler oder die Künstlerin aufgewendet haben, um ihr Kunstwerk zu erstellen oder zu erdenken. Aber bei der Ausstellung im Landessender Beromünster wird klar:  mit der Content Erstellung ist es nicht getan. Mindestens 50% bis hin zu 80% der Energie = internem Aufwand müssen in die Vermarktung fliessen, damit der Content (hier: „die Kunst“) eine Wirkung erzielen kann, ja überhaupt die Menschen erreichen kann.
Die Erkenntnis ist: Es ist ganz normal, dass du den überwiegenden Teil deiner Zeit und Energie damit verbringst, Inhalte „an den Mann“ = auf die Strasse zu bringen.

 

Lektion 2: Schaffe ein klares Pricing

Hier: Ein Beitrag pro Person, mit Differenzierung (hier: Alter), Bundles, Special Offer

 

Lektion 3: Schaffe ein klares Angebot

Eine – ja genau eine – öffentliche Führung pro Woche, immer zur gleichen Zeit.

 

Lektion 4: Sei authentisch / persönlich

Ich durfte Wetz nach ca. 8 Jahren nun zum 2. Mal in einer Führung erleben und kann nur festhalten: so ist der wirklich. Er ist wohl weit extrovertierter als viele andere Künstler, aber es muss/ es kann ja nicht jeder so sein.

 

Lektion 5: Biete ein Erlebnis

Die Ausstellung verblüfft, überrascht, erheitert, regt an und sie nutzt die Möglichkeiten des Ortes toll aus.
Damit hatte ich vorher nicht gerechnet.
Und das obwohl ich die Scheune mit den Werken von Wetz zu seinem Heimatort schon kannte.
Was will man mehr?

 

Lektion 6: Storytelling schafft Werte

Ganz grossartig! Wetz erzählt während der ganzen Führung Geschichten und Anekdoten. Das bietet Erklärungen, schafft Tiefe und damit viel bessere Erinnerungen und Verbundenheit mit den Kunstwerken.
Und ich bin überzeugt: es steigert den Wert der Werke beträchtlich!!

Lektion 7: Fördere den Nachwuchs

Mir hat besonders die Arbeit von Silas Kreienbühl gefallen (auf Twitter). Ein Künstler aus der Zentralschweiz, der in Beromünster ausgestellt und dort gefördert wird.

 

Lektion 8: Verkauf dich nicht unter Wert

Ein Monopol ist eine günstige Verhandlungsbasis. Klar, das ist aus dem Grundstudium der Volkswirtschaftslehre bzw. es ist das Ziel nahezu jedes Unternehmens, als einzigartig (und damit konkurrenzlos) wahrgenommen zu werden.
Aber dazu braucht es wohl keine spezielle akademische Ausbildung: Wetz war der einzige, dem die Mitglieder des Bundesrates seinerzeit zugetraut haben, aus diesem Grundstück etwas zu machen. Er hat dann das Gelände und die Gebäude für 5 Franken (in Worten „fünf“ !) übernommen – wenn ich ihn richtig verstanden habe.

 

Lektion 9: Erwecke Vorfreude

Schon beim Start der Führung wurde die zukünftige Entwicklung des Senders beschrieben und Neugierde geweckt wie es weiter geht. So bleibt man nach dem Ende des Besuches schon gespannt und man hat auch wieder einen Grund, dort nochmals hinzufahren.

 

Lektion 10: Verknappe das Angebot

Das hat Wetz in der ersten Führung, bei der ich ihn erlebt habe, sogar selber betont: So eine Ausstellung muss auch ein definiertes Ende haben. Dann machen sich die Besucher auch auf den Weg. Sie könnten ja etwas verpassen. Und auch hier: die aktuelle Ausstellung geht bis Ende 2016.

Also: Geh dort hin, erlebe exzellentes Marketing und erfahre Kunst !

 

Schreib mir einen Kommentar, wenn du Wetz auch schon erlebt hast oder wenn du auf außergewöhnliches / außergewöhnlich gutes Marketing getroffen bist.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Dann sagen Sie es doch auf Xing weiter!

Geldverschwendung oder sinnvolles B2B Marketing? Gotthartbasis-Tunnel auf Plakatwerbung

Geldverschwendung oder sinnvolles B2B Marketing? Gotthartbasis-Tunnel auf Plakatwerbung

Die Sika AG mit Hauptsitz in Baar (CH) ist ein Traditionsunternehmen der Spezialitätenchemie und wurde 1910 gegründet. Die Firma ist weltweit in 90 Ländern tätig und beliefert die Bauwirtschaft (Eisenbahn, Schiffbau) und die Fertigungsindustrie (Automobilindustrie-, Wind- und Solarkraft-Industrie sowie Hausgeräte-Hersteller) mit Dichtstoffen, Beton und Industriefussböden.

Die Eröffnung des Gotthart-Basistunnels (GBT) ist in der Schweiz eine grosse Sache. Mit 57 km ist er der längste Eisenbahntunnel der Welt. Außerdem gilt der Gotthart-Basistunnel als tiefstliegender Tunnel der Welt. Am 1. Juni 2016 findet die feierliche Eröffnung statt. Ab Dezember 2016 wird der Tunnel für den Schienenverkehr genutzt.

Ist dir auch schon mal Plakatwerbung für B2B-Firmen in deiner Region aufgefallen?

Schreib mir! Gerne auch mit Foto.

Digitalisierung im Mittelstand: Einführung eines Online-Shops in einem B2B-Unternehmen

Digitalisierung im Mittelstand: Einführung eines Online-Shops in einem B2B-Unternehmen

Digitalisierung bzw. digitale Transformation ist eines der aktuellen Buzzwords. Und vielen Führungskräften in Unternehmen und Institutionen ist klar: da soll die Reise hingehen.

Trotzdem fehlt es mir in den aufrüttelnden und meist sehr aufgeregten Berichten oft an konkreten Vorschlägen, wie man mit einem Projekt, die eigene Firma flotter, sprich wettbewerbsfähiger, schneller und innovativer machen könnte. Daher war ich sehr begeistert, als ich auf der Webseite von ibi research, einem Beratungs- und Forschungsinstitut, bzw. auf Youtube auf die Geschichte des Traditionsunternehmens Papier Liebl gestossen bin.

Die Papier Liebl GmbH verkauft alles, was man im Büroalltag so braucht: von der Ausstattung (Stühle, Möbel) über Verbrauchsmaterial bis hin zu Verpackungsmaterial und Werbeartikeln. Die Firma ist seit über 80 Jahren in Regensburg beheimatet und bedient von dort aus den regionalen Markt.

Hier geht es zum Video:

Video starten

Wolf Sternberg, Leiter der E-Commerce-Abteilung, beantwortet darin folgende Fragen:

  • Warum hat sich Papier Liebl dazu entschlossen, einen B2B-Online-Shop aufzubauen?
  • Wie sah die Kundenbetreuung im Innen- und Außendienst vor dem Aufbau des Shop aus und wie danach?
  • Warum unterscheidet sich das Sortiment im Online-Shop vom Sortiment im stationären Laden?
  • Vor dem Shop hatten Sie hohe Prozesskosten durch analoge Bestellungen. In wie weit konnten oder können diese durch den Shop beeinflusst werden?
  • Sie haben im Vorfeld einige Analysen durchgeführt. Welche Aspekte haben Sie betrachtet und warum? In wiefern haben sich die Fullfillment-Prozesse verändert?
  • Wie hat sich der Einsatz der Lieferflotte verändert?
  • Hat die Umstellung Auswirkungen auf den Umsatz und die Verteilung des Umsatzes?
  • Verschiebung zu digitalen Kanälen, Durchschnittliche Wert eines Warenkorbs ist online größer als bei einer Bestellung über Telefon oder Fax?
  • Wie sind Sie bei der Umsetzung des Projektes vorgegangen?
  • Wie kann der Shop gestaltet werden?
  • Wie setzen Sie das kundenindividuelle Pricing um?
  • Wie funktionierte der Umzug von der alten Procurement-Plattform zum Online-Shop
  • Welche Change-Management-Massnahmen haben Sie durchgeführt?
  • Wie genau haben sich die Aufgaben der Mitarbeiter verändert?
  • Die Bedeutung der Qualität und Struktur der Produktdaten wird bei Aufbau eines B2B-Online-Shops häufig unterschätzt. Wie war das bei Ihnen?
  • Was waren die Erfolgsfaktoren für das Projekt? Was waren die „lessons learned“ / Erkenntnisse aus dem Projekt?
  • Sind Marktplätze oder Internationalisierung für Sie ein Thema?
  • Wie schätzen Sie persönlich die zukünftige Entwicklung des B2B-E-Commerce ein?

Hier der Link zum Video

Wolf Sternberg berichtete in dem Video von der Einführung des B2B-Online-Shops bei der Papier Liebl GmbH und welche Veränderungen im Unternehmen angestoßen wurden. Mir stellten sich nach dem Video aber mehr Fragen, als es Antworten gab. Ich habe daher Wolf Sternberg kontaktiert und er war so freundlich, mir meine Fragen zu beantworten.

Meine Fragen und die Antworten von Wolf Sternberg, Leiter der E-Commerce-Abteilung bei der Papier Liebl GmbH findest du hier:

Firmenfischen: Ich kannte Papier Liebl vor Ihrem Video nicht. Herr Sternberg, verraten Sie mir doch bitte „wie „groß“ ist Papier Liebl?“ Gemessen nach Umsatz, Mitarbeiter, Anzahl Kunden und der Anzahl Lieferanten

Sternberg: Vor über 80 Jahren wurde Papier LIEBL als Fachhandelsgeschäft für Schreibwaren gegründet. Mittlerweile erreichen wir durch den Großhandel mit Bürobedarf und als Verpackungsspezialist mit 180 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 40 Millionen Euro pro Jahr, Tendenz steigend. Wir betreuen über 20.000 Kunden und greifen auf mehr als 900 Lieferanten zurück. In unser Verwaltungsgebäude haben wir auch unsere Logistik integriert, mit über 9.000 qm Lagerfläche und eigener Lieferflotte, mit der wir regionale Kunden und Kostenstellenbelieferung in ganz Bayern bedienen.

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