Ein professioneller Content-Prozess, der höhere Reichweite und mehr Wirkung im B2B-Marketing bringt

Ein professioneller Content-Prozess, der höhere Reichweite und mehr Wirkung im B2B-Marketing bringt

Erstellst du oder dein Team Inhalte für euer B2B-Unternehmen?

Also Blog-Artikel, Grafiken, Infografiken, Präsentationen oder auch mal ein Video?

Natürlich, denn schließlich vermarktet ihr „erklärungsbedürftige Produkte und Lösungen“.

 

Und SICHER denkst du IMMER daran, dass eure Inhalte relevant, nützlich oder sogar anregend sind und zu den Absichten der Leser passen, oder? (hüstel…)

Also möchtest du auch Wirkung damit erzielen, oder?

Die Kollegen von TopRank Marketing sehen das auch so.

Und ihr Chef, Lee Odden, legt in einem Artikel auf seinem Blog den Finger in die Wunde:

Grossartiger Inhalt kann nur dann grossartige Wirkung entfalten,
wenn er auch zur Kenntnis genommen wird.

Damit das passieren kann, muss die Verbreitung von Inhalten Hand-in-Hand mit der Erstellung der Inhalte gehen.

So weit, so klar.

Doch die Realität sieht anders aus, meint Odden.

DIe Verbreitung der Inhalte kommt im B2B-Marketing zu kurz

 

Und da kann ich ihm aus eigener Erfahrung zustimmen: In der Realität konzentriert sich die Marketing-Abteilung im B2B darauf, immer wieder neue Materialien zu erstellen und neue Botschaften zu kreieren.

Und die Verbreitung der Botschaften kommt zu kurz.

Warum ist das so?

Tja, weil “keine Zeit” – wir sind ja beschäftigt mit der Erstellung neuer Inhalte…

Also was tun?

Lee Odden empfiehlt, die Verbreitung der Inhalte schon bei der Erstellung der Inhalte einzuplanen.

Plane die Verbreitung der Inhalte schon bei der Erstellung der Inhalte ein. Lee Odden von @toprank Klick um zu Tweeten

Natürlich muss man sich dann immer noch die Arbeit machen: Das Erstellen und für die Verbreitung sorgen.

Aber: die ganze Denkarbeit hat man schon vorher erledigt.

Lee Odden hat in diesem Artikel eine Checkliste veröffentlicht, die dir als Führungskraft oder Fachkraft im Marketing sehr nützlich sein kann. Ich habe sie für dich übersetzt, formatiert und illustriert.

=> Zum Download von Grafik und B2B-Content-Marketing Prozess

 

Die Checkliste zeigt den Content Prozess im B2B-Marketing. Die Checkliste
a) ist sehr strukturiert,
b) ist ausführlich genug, alle Teilaspekte anzuschneiden und
c) passt auf ein A3 oder A4 Blatt zum Ausdrucken.

So kannst du den ganzen Content-Prozess im Auge haben bzw. bekommst Anregungen, einzelne Phasen zu verbessern.

Und die Checkliste hilft dir, Optionen für die Verbreitung der Inhalte schon bei der Erstellung zu erkennen und einzuplanen.

=> Zum Download von Grafik und B2B-Content-Marketing Prozess

Und so kommst du deinem Ziel näher:

  1. mehr Publikum für eure Inhalte
  2. eure Prozesse im Unternehmen verbessern
  3. mehr Wirkung erzielen
  4. eine tolle Firmenfischerin / ein toller Firmenfischer sein

Also eine WIN – WIN – WIN Situation!

WIN – für deine Leser / euer Publikum weil es auf eure relevanten Inhalte trifft
WIN – für deine Organisation, weil du mehr Wirkung erzielst
WIN – für dich, weil du besseres B2B-Marketing machst

Nach der Auswertung der Resultate beginnt der Content-Prozess wieder von vorne.

Ich versuche, das in dieser Grafik zu zeigen:

 

Blog-Updates

Willst Du mehr Tipps und Anregungen für ein wirksameres B2B-Marketing?

Dann werde Teil unserer Firmenfischen-Community!

Ich informiere dich gerne über neue Artikel und Tipps als Erstes. Schreib dich einfach für die E-Mail Updates ein.

Quelle:

Die original Checkliste und Übersicht stammen aus dem Blog-Beitrag “Great B2B Content Isn’t Great if No One Sees It: Here’s a Solution”. Autor ist Lee Odden, CEO von TopRank Marketing und Herausgeber des Online Marketing Blog. TopRank Marketing ist eine Agentur für Digitales Marketing in Minneapolis / USA (bei Twitter @toprank)

Lee Odden ist außerdem Autor des Buchs “Optimize: How to Attract and Engage More Customers by Integrating SEO, Social Media, and Content Marketing”* Dieses Buch ist von 2012 hat viele sehr gute Bewertungen bei Amazon USA, aber eine schlechte Bewertungen bei Amazon.de erhalten.

*= Amazon Partnerlinks

Firmenfischen ist Medienpartner für den Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication

Firmenfischen ist Medienpartner für den Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication

Ich gehe wieder für Firmenfischen.com auf die Reise. Wieder Berlin, wieder ins Riu-Hotel beim KaDeWe und der Urania, aber diesmal zu einer 1 Tages-Veranstaltung am 28. März 2017 und nicht speziell zu B2B-Marketing, sondern zum Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication von Project Networks.

Worum geht es beim Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication?

Matchpoint nennt sich eine Fachkonferenz für Marketing-Führungskräfte von Project Networks. Sie beginnt mit dem eröffnenden Vortrag eines Bloggers und bietet dann immer Möglichkeit, einem von sogenannten „Best practice“ Vorträgen oder Workshops zu folgen. In den Pausen zwischen den Vorträgen hat man die Gelegenheit, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen. Ergänzt wird das Programm mit dem Mittagessen und dem Dinner, das in einer Location am Gendarmenmarkt serviert wird.

Warum bin ich diese Medienpartnerschaft eingegangen?

Auf Firmenfischen möchte ich Machern und Entscheidern im B2B-Marketing Anregungen für Ihre Arbeit geben. Etliche Vorträge der Veranstaltung stammen speziell aus B2B-Unternehmen und auch weitere Vorträge beleuchten aktuelle und wichtige Themen im B2B-Marketing. Daher bin ich diese Partnerschaft gerne eingegangen.

Was bedeutet Medienpartnerschaft in diesem Fall?

Als Medienpartner

  • nehme ich in einer klar definierten Rolle offiziell an der Veranstaltung teil,
  • ist Firmenfischen.com auf der Internetseite der Kooperationspartner prominent aufgelistet,
  • zahle ich nicht für die Teilnahme an der Veranstaltung,
  • erhalte ich darüber hinaus keine Entlohnung für meine Teilnahme oder Berichterstattung
  • berichte ich über den Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication hier auf meinem Blog und meinen sozialen Kanälen.

Auf den Umfang, die Häufigkeit/Frequenz oder den Inhalt der Beiträge wurde kein Einfluss ausgeübt. Für mich macht Project Networks damit „Blogger Relations“ wie sie sein soll.

Was haben die Leser von Firmenfischen von dieser Medienpartnerschaft?

Ihr könnt euch über subjektive Berichterstattung zu aktuellen Themen rund um Corporate Publishing & Content Communication freuen. Ohne selber auf die Veranstaltung zu gehen. Gut?! Natürlich ist es besser, selber an so eine Veranstaltung zu gehen. Und vielleicht sehen wir uns ja dort.

Am besten abonnierst du hier die frischen Artikel von Firmenfischen.com, dann verpasst du keinen Beitrag zu der Veranstaltung.

Hier nochmal die wichtigsten Erkenntnisse vom Strategiegipfel als Folien:

Links

Link zur Veranstaltung: Matchpoint Corporate Publishing & Content Communication, März 2017

Link zur Anmeldeseite

Link zum Veranstaltungshotel

Project Networks richtet auch weitere Veranstaltungen zu den Themen „Digital Marketing“, IT & Information Management, Information Security, B2B-Vertrieb & Key Account Management und B2B E-Commerce & OmniChannel aus. Link zum Veranstalter Project Networks

Ich erhalte keine Provision, wenn sich jemand über diese Links anmeldet, freue mich aber über eine Verknüpfung mit meinem Profil auf Xing.

Bild von Michael Zeyen

Michael Zeyen ist Online Marketing Berater und Diplom Kaufmann. Er unterstützt kleine und mittelgroße Unternehmen durch Beratung und operative Umsetzung im Online-Marketing. Erfahren Sie mehr zu Michaels digitalem Leben und dem „real life“. Gerne können Sie Michael hier eine Nachricht senden oder sich bei Xing oder Twitter vernetzen.

10 Lektionen für B2B Marketer beim Besuch einer Kunstausstellung

10 Lektionen für B2B Marketer beim Besuch einer Kunstausstellung

Anfang Juni haben wir die aktuelle Ausstellung im Landessender Beromünster besichtigt.

Der Landessender Beromünster übertrug seit den 1930er Jahren das Programm Radio Beromünster und galt in ganz Europa als politisch unabhängige Stimme. Seit 2008 ist der Sender nicht mehr aktiv. Die Gebäude wurden erweitert und umgebaut und so kann man in den Ausstellungsräumen heute Arbeiten von Kunstschaffenden mit nationaler und internationaler Ausstrahlung sehen.

Das Areal und die Gebäude gehört heute dem aus dem Kanton Luzern stammenden Künstler Wetz (eigentlich heisst er Werner Alois Zihlmann).

Wetz führt die Teilnehmer mit Anekdoten und kurzen Filmen durch die Ausstellung.

Ich kann dir versprechen: So wird Kunst anregend und inspirierend. Für uns alle 4 war es ein tolles Erlebnis.

Und mir ist aufgefallen, wie exzellent Wetz dort Marketing für sein Werk macht.

Hier 10 Lektionen, die auch einem B2B-Marketer helfen können:

Lektion 1: Die 80 / 20 Regel

Stecke 20% des Aufwands in die Content Erstellung und 80% in Promotion

Ich kann nicht abschätzen, wie viel Zeit der Künstler oder die Künstlerin aufgewendet haben, um ihr Kunstwerk zu erstellen oder zu erdenken. Aber bei der Ausstellung im Landessender Beromünster wird klar:  mit der Content Erstellung ist es nicht getan. Mindestens 50% bis hin zu 80% der Energie = internem Aufwand müssen in die Vermarktung fliessen, damit der Content (hier: “die Kunst”) eine Wirkung erzielen kann, ja überhaupt die Menschen erreichen kann.
Die Erkenntnis ist: Es ist ganz normal, dass du den überwiegenden Teil deiner Zeit und Energie damit verbringst, Inhalte “an den Mann” = auf die Strasse zu bringen.

 

Lektion 2: Schaffe ein klares Pricing

Hier: Ein Beitrag pro Person, mit Differenzierung (hier: Alter), Bundles, Special Offer

 

Lektion 3: Schaffe ein klares Angebot

Eine – ja genau eine – öffentliche Führung pro Woche, immer zur gleichen Zeit.

 

Lektion 4: Sei authentisch / persönlich

Ich durfte Wetz nach ca. 8 Jahren nun zum 2. Mal in einer Führung erleben und kann nur festhalten: so ist der wirklich. Er ist wohl weit extrovertierter als viele andere Künstler, aber es muss/ es kann ja nicht jeder so sein.

 

Lektion 5: Biete ein Erlebnis

Die Ausstellung verblüfft, überrascht, erheitert, regt an und sie nutzt die Möglichkeiten des Ortes toll aus.
Damit hatte ich vorher nicht gerechnet.
Und das obwohl ich die Scheune mit den Werken von Wetz zu seinem Heimatort schon kannte.
Was will man mehr?

 

Lektion 6: Storytelling schafft Werte

Ganz grossartig! Wetz erzählt während der ganzen Führung Geschichten und Anekdoten. Das bietet Erklärungen, schafft Tiefe und damit viel bessere Erinnerungen und Verbundenheit mit den Kunstwerken.
Und ich bin überzeugt: es steigert den Wert der Werke beträchtlich!!

Lektion 7: Fördere den Nachwuchs

Mir hat besonders die Arbeit von Silas Kreienbühl gefallen (auf Twitter). Ein Künstler aus der Zentralschweiz, der in Beromünster ausgestellt und dort gefördert wird.

 

Lektion 8: Verkauf dich nicht unter Wert

Ein Monopol ist eine günstige Verhandlungsbasis. Klar, das ist aus dem Grundstudium der Volkswirtschaftslehre bzw. es ist das Ziel nahezu jedes Unternehmens, als einzigartig (und damit konkurrenzlos) wahrgenommen zu werden.
Aber dazu braucht es wohl keine spezielle akademische Ausbildung: Wetz war der einzige, dem die Mitglieder des Bundesrates seinerzeit zugetraut haben, aus diesem Grundstück etwas zu machen. Er hat dann das Gelände und die Gebäude für 5 Franken (in Worten „fünf“ !) übernommen – wenn ich ihn richtig verstanden habe.

 

Lektion 9: Erwecke Vorfreude

Schon beim Start der Führung wurde die zukünftige Entwicklung des Senders beschrieben und Neugierde geweckt wie es weiter geht. So bleibt man nach dem Ende des Besuches schon gespannt und man hat auch wieder einen Grund, dort nochmals hinzufahren.

 

Lektion 10: Verknappe das Angebot

Das hat Wetz in der ersten Führung, bei der ich ihn erlebt habe, sogar selber betont: So eine Ausstellung muss auch ein definiertes Ende haben. Dann machen sich die Besucher auch auf den Weg. Sie könnten ja etwas verpassen. Und auch hier: die aktuelle Ausstellung geht bis Ende 2016.

Also: Geh dort hin, erlebe exzellentes Marketing und erfahre Kunst !

 

Schreib mir einen Kommentar, wenn du Wetz auch schon erlebt hast oder wenn du auf außergewöhnliches / außergewöhnlich gutes Marketing getroffen bist.