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Einsatzgebiete für LeadLab

Ich nehme an, du und dein Marketing-Team stecken viel Zeit und Energie in die Gestaltung und die Inhalte eurer Webseite? Und vielleicht zielt ihr ja auch darauf ab, Besucher in Leads umzuwandeln  – also zu konvertieren.

Leider schafft man das immer nur mit einem Bruchteil der Besucher.

Ein Beispiel: Es kommen 100 Interessenten auf eine sogenannte Landing Page, wo sich die Besucher ein Whitepaper ‚runterladen können. Und dann füllt jeder vierte Besucher der Seite das Formular aus bzw. nennt euch die E-Mail-Adresse. Dann habt ihr eine großartige Conversion Rate von 25% erzielt. (Viele Marketer träumen davon, eine Conversion Rate von 5% und höher zu erreichen.)

Im Umkehrschluss bedeutet das: 75% der Besucher dieser Landing Page bleiben anonym!

Und das ist doch ernüchternd, oder?

Auch auf die Fragen “Welche Seiten sehen sich Bestandskunden meistens an?” oder “Wird eine Seite mehr von Interessenten oder von Bestandskunden besucht?” kann ich als Marketer leider oft nur spekulieren. (Und Google Analytics hilft mit dabei auch nicht.)

Und dann gibt es noch die berechtigten Fragen aus dem Vertrieb: “Welche unserer Messebesucher waren diesen Monat auf unserer Webseite?” oder “Welche potentiellen Kunden waren diese Woche auf unserer Webseite?”.

Zur Beantwortung solcher Fragen gibt es LeadLab, eine SaaS-Lösung der Firma Wiredminds GmbH aus Stuttgart.

Hier geht es zu LeadLab, die Software zur Identifizierung von Firmen aus den Webseiten-Besuchern.

 

Die Firma Wiredminds hat ihre Wurzeln in der Webanalyse. Mit LeadLab hat sie ein umfangreiches Werkzeug programmiert, das Besucher einer Webseite sichtbar und die Seitenaufrufe verständlich macht. Für die Software hat die Firma schon 600 Kunden gewonnen, mit vielen klangvollen und bekannten Namen der deutschen Wirtschaft – vielleicht ja auch schon euer Wettbewerber?! Zu den Referenzen von LeadLab

Ich konnte für Firmenfischen eine mehrwöchige Testphase machen und habe Ergebnisse gesehen, die mir kein anderes Tool zuvor gezeigt hat: Mit Leadlab konnte ich sehen, wenn einzelne Besucher ein bestimmtes Download gemacht haben, welche Seiten sie dabei besucht haben und wann.

Funktionen von LeadLab

Zu den Funktionen von LeadLab zählen:.

  • Filter
  • Scoring-Profile
  • Reporting
  • Kampagnentracking
  • Heatmap
  • Besucherfluss-Diagramm
  • Auswertung des Suchfelds
  • Warnungen, wenn spezielle Firmen auf der Webseite sind (sogar auf besonderen Bereichen) = Leadalerts

Und das ganze funktioniert auch ohne das beim Besucher Cookies gesetzt werden! Und über verschiedene Geräte (Desktop-Rechner und Smartphones).

Die Funktionen möchte ich hier nicht detailliert beschreiben. Die Software erlaubt über die Filter Auswertungen nach Ländern, Sprachen, einzelnen Webseiten und sie reichert die Angaben zu den Besuchern aus einer Firmen-Datenbank an. Das erlaubt vielfältige Ansätze um mehr über die Webseiten-Besucher zu erfahren. Für das Marketing, den Vertrieb, aber auch Kundensupport und HR.

So zeigt LeadLab die Details zu den Firmen, die auf unserer Webseite waren.

 

Übersicht über Firmenbesucher auf Firmenfischen.com

Original Übersicht über Firmenbesucher auf Firmenfischen.com

 

Das Bild zeigt das Dashboard von Leadlab

Das Dashboard von Leadlab kann man sich individuell einrichten.

 

Einrichten von LeadLab

Falls ihr Anwender von LeadLab werden wollt, erhaltet ihr einen Fragebogen, den Marketing UND Vertrieb auszufüllen haben. Aufgrund der Angaben und Zielsetzungen gestaltet Wiredminds dann einen Workshop mit den Führungskräften und den künftigen Anwendern im Unternehmen. Parallel wird LeadLab technisch eingerichtet – das konnte ich für meinen WordPress-Blog selber. Man installiert dazu einige Zeilen Software auf den eigenen Webseiten. Wenn die Internetpräsenz mit einem Content-Management erstellt ist, muss man das nur einmal machen.

Im Workshop wird dann festgelegt, welche Ereignisse wichtig für euch sind und daher auch gezählt werden sollen: Seitenbesuche, Downloads oder angeklickte Videos um nur wenige Beispiele zu nennen. Es wird dann auch definiert, wann Besuche auf der Webseite vertriebsrelevant sind und vom Sales bearbeitet werden sollen. Und schon ab dem Workshop kann sich eine Organisation Reports über die Webseiten-Besucher zusenden lassen. Ihr bestimmt das Format, welche Felder der Report haben soll und wie oft er verschickt werden soll. Und ab da kann die Arbeit für den Vertrieb schon losgehen.

Zur Anbindung an eigene Systeme gibt es eine eigene Schnittstelle (API) oder ihr könnt Zapier nutzen. Für Salesforce gibt es sogar eine eigene App. Man muss aber keine Anbindung an ein CRM-System haben oder vorsehen. Die Software kann man sehr gut nutzen, ohne gleich ein IT-Projekt starten zu müssen.

 

Preise von Leadlab

Auf der Webseite von LeadLab werdet ihr keine Preise finden, weil Wiredminds für eure Firma einen individuellen jährlichen Preis machen wird. Dieser Preis wird sich richten nach der Anzahl der Domains, eurem Traffic aber auch wie viele User damit voraussichtlich arbeiten werden.

Der Jahrespreis liegt in jedem Falle im vierstelligen Bereich. Pro Monat sind wenigstens 400 bis 600 Euro zu kalkulieren.

 

Fazit zur Testphase von LeadLab

Ich habe LeadLab quasi in der Standardkonfiguration genutzt, also ohne dass es eigens für mich eingerichtet wurde. Allein damit habe ich durch LeadLab genaue Resultate über meine Besucher erhalten und erhellende Einsichten bekommen.

Ich halte LeadLab für eine sehr sinnvolle Investition. Zum einen für die Analyse der Webseiten-Besucher. Zum anderen als Maßnahme, um Sales und Marketing besser miteinander zu verzahnen bzw. die Zusammenarbeit zu verbessern. Im Sinne des Unternehmens ist euer Geld da besser angelegt, als bei vielen anderen Teambuilding-Maßnahmen.

Hast du Fragen zu diesem Erfahrungsbericht? Dann schreib mir doch ins Kommentarfeld.